Immer wieder kommt es vor, dass sich Kollegen oder Institutionen an mich wenden und fragen, wie sie eine Idee handwerklich-technisch umsetzen können, ob ich „einen Tipp“ hätte, ihnen etwas anfertigen könne. Hier einige Beispiele von Kunstwerken, die ich im Auftrag erstellt habe:

HusumWind - Windenergiemesse 2012

Herstellung eines Messestandes für die Projekt Firmengruppe

Aufgabe war es, für die Messebesucher ein Mühlespiel zu fertigen, das es ermöglicht mit kleinen Windmühlen = Windkraftanlagen das bekannte "Mühle" zu spielen.

Zu sehen ist hier ein Messestand mit einem ca. 6 cm hohen Podest, das einen mit dem Spielbrett von Mühle folierten Belag aufweist.
An den Kreuzungspunkten sind jeweils eine Stahlhülse in dem Podest eingelassen, in welches sich eine Windmühle einstecken lässt.
Durch die dem Firmenlogo entsprechende Farbwahl von sandbraunen und leuchtendblauen Spielsteinen lässt sich nun Mühle spielen.
Sich noch nicht im Spielprozess befindliche Mühlesteine = Windrotoren stehen auf einem Display-Ständer bereit.
Die Propeller der Rotoren weisen ein spezielles und extrem leichtlaufendes Kugellager auf. Neben dem Messestand aufgebaute Ventilatoren erzeugen Wind, dieser bewirkt das Drehen der Windrotoren-Propeller.
Die Füße der Rotoren sind derart gestaltet, dass sie sich beim Einstecken in die Bodenhülsen selbsttätig gegen die Windrichtung ausrichten.

Dieses Spiel war ein wahrhaftiges Highlight auf der diesjährigen HusumWind.
Die Rotoren wurden schon im Jahr 2010 bei der Offshore-Version des Mühlespiels auf der HusumWind verwendet.

Idee: Frank Mrozek, Oldenburg
Hergestellt in Zusammenarbeit mit Stefan Krüger Computergrafik, Oldenburg und Lothar Kößlich, Maschinenbau, Oldenburg

HusumWind - Windenergiemesse 2010

Offshore!
Ein Windpark auf hoher See

Hier als Mühespiel in einem Wasserbecken
Auftraggeber: Sandbank 24
Idee: Frank Mrozek (der Herr auf dem Foto mit Gummistiefeln)
Gemeinsam verwirklicht mit Stefan Krüger, Computergrafik und Lothar Köslich, Maschinenbau.

Wasserbecken 4 x 4 m
Stahlblech pulverbeschichtet, foliert
24 Stahl- / Pevotanhülsen, lackiert
je 9 Windrotoren in den Farben blau und sand
5 Ventilatoren
ca. 100 l Wasser
Gummistiefel
und: gute Laune, sowie viel Freude auf dem Stand !

Fotos: Torsten Thomas, Oldenburg

Hier einige Fotos! Fotograf: Torsten Thomas, Oldenburg

Der Gesangsverein

Station zum Kombinieren der Vogelbilder, -gesänge und der -namen

Materialien:
5 Edelstahlquader 210mm x 160mm x 80mm mit je einem Vogelbild und Taster
1 Edelstahlquader 260mm x 160mm x 80mm mit 5 Vogelnamen sowie 5 Tastern und einem Taster zum Einschalten der Anlage
MP3-Spieler, Mycrocontroller, Solaranlage, Ladestromregelung, Lautsprecher, Kontrollleuchte, Eichenbalken, Verschraubungen

Nach Einschalten der Anlage wird der Besucher zum Drücken eines Tasters (Name oder Bild) beauftragt, Daraufhin ertönt ein Vogelgesang, dem das zugehörige Bild oder sein Name mit Drücken des dazugehörigen Tastern zuzuordnen ist. Bei richtiger Wahl ertönt der Vogelruf erneut und lobende Stimme, bei falscher Wahl wird der Besucher humorvoll zum erneuten Wählen aufgefordert.

Die Vogelstimmen sind Originalaufnahmen, die gesprochenen Menschenstimmen mit den Aufträgen wurden von zwei Kindern im Alter con 12 Jahren aufgezeichnet.

Siedlungsgeschichte

Schiebetafel

Grundplatte Birken-Multiplex

foliert: links Text von Zustand heute / rechts historische Karte ohne vor ca.700 Jahren entstandene heutige Meer.

Davor an zwei waagerechten Edelstahlrohren eine von hinten mit einer Folie in Form des Meeres versehene Acrylglas-Scheibe, die sich vor die linke oder die rechte Grundplatte schieben lässt.

Auf dem Bild ist die Schiebetafel nach links geschoben, die rechte Seite zeigt die historische Karte und einen Text.
Wird die Scheibe nach rechts geschoben, ist links der Text zum heutigen Zustand zu lesen, rechts der heutige Zustand mit dem Meer zu sehen.

Maß: Din A 0, quer

Materialien: Edelstahl, Birkenmultiplex, Acrylglas, Dibond, Folien

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Der 3-Meere-Weg Südbrookmerland

Umweltbildungspfad "3-Meere-Weg" in der Gemeinde Südbrookmerland

Hier handelt es sich um einen Umweltbildungspfad mit dem Ziel, den Besuchern die notwendigen Umwelterhaltungs- und Einflussnahmen auf die Gestaltung der Umgebung durch die dortige touristische Nutzung näher zu bringen und damit verständlich zu machen. Ferner können sich die Besucher im Zuge von Spaziergängen oder Fahrradausflügen über Einzelheiten zu Flora und Fauna, Maßnahmen des Wassermanagements zum Hochwasserschutz sowie vieles über die einzigartige Geschichte der 3-Meere-Region informieren.